Wie Personio bei der Skalierung von Snowflake auf über 280 Nutzer Kostenbewusstsein verankerte
- 60%
- kürzere Laufzeiten der dbt-Pipelines
- 280+
- unterstützte direkte Snowflake-Nutzer
Die Lift-and-Shift-Migration zu Snowflake unter Zeitdruck führte bei Entain zu suboptimal implementierten Jobs. Das selbst entwickelte Power-BI-Kostenreporting lieferte zwar eine grundlegende Transparenz auf Domain-Ebene, es fehlten jedoch granulare Insights und Alerts – und für die Teams war es zu komplex, um damit zu optimieren. Kritisch wurde es, als Entain plötzlich 450 % über dem jährlichen Snowflake Commitment lag.
SELECT lieferte sofortige Kostentransparenz – mit deutlich geringerer kognitiver Last als die internen Lösungen von Entain. Über umfassende Kostenaufschlüsselungen und Insights ließen sich Optimierungspotenziale schnell identifizieren. Die intuitive Oberfläche von SELECT beseitigte die Hürden, an denen frühere Cost-Monitoring-Initiativen gescheitert waren, und automatisierte Einsparungen sorgten für sofortigen ROI.
SELECT senkt die kognitive Last beim Verständnis von Snowflake-Kosten enorm. Ich kann mich hinsetzen und auf einen Blick erkennen, was die Kosten treibt. Ich will euch nicht einfach nur schmeicheln, aber in eurer Plattform geht das wirklich kinderleicht.
Blake Baggett, Head of Data Operations bei Entain
Das Data-Analytics-Team von Entain verantwortete alles, was nach der Wett-Engine kam – ursprünglich auf einer MySQL-Infrastruktur, die mit dem Wachstum nicht mehr Schritt halten konnte. Das Team brauchte eine Cloud-Infrastruktur, die sich sofort skalieren ließ und das Risiko mehrtägiger Ausfälle eliminierte, die die Analysefähigkeiten lahmlegten. Snowflake löste die akuten Skalierungsprobleme und unterstützt heute 900 registrierte User, davon etwa 100–150 Heavy User aus Data Engineering, Analytics, Automation Engineering, Data Science, Trading Technology und Marketing Technology. Die engen Fristen der Migration führten allerdings zu suboptimalen Implementierungen, die später unerwartete Kostensteigerungen verursachten.
Vor SELECT setzte Entain auf ein internes Cost Monitoring über Power-BI-Reports, die Snowflake-User in logische Business-Domains gruppierten. Die Lösung griff auf Account-Usage-Schemas zu und legte willkürliche Credit-Kosten zugrunde, um eine grobe Ausgabenübersicht pro Team zu liefern. Für einen schnellen Überblick reichte das – für echte Optimierungsarbeit jedoch nicht. Der Power-BI-Lösung fehlten Alerts, Budgets und die granularen Insights, die für gezielte Optimierungen nötig sind. Die Teams sahen zwar, dass Data Science einen bestimmten Betrag ausgab, konnten aber nicht bis zu den einzelnen Jobs oder Queries herunterbrechen, die die Kosten verursachten. Hinzu kamen technische Einschränkungen, die das System mühsam machten: Durch die UTC-Zeitzonenverzögerung waren die Kosten des Vortags erst um 11 Uhr sichtbar, und Snowsight konnte aufgrund der Datenmenge nicht mehr als 2–3 Tage darstellen.
Innerhalb von zwei Monaten nach Einführung von SELECT senkte Entain die jährlichen Snowflake-Gesamtkosten um 35 % – und das, obwohl gleichzeitig zusätzliche Business Workloads auf die Plattform kamen. Diese drastische Kostensenkung war das Ergebnis mehrerer gezielter Optimierungen, die SELECT sofort sichtbar und umsetzbar machte. Der erste große Erfolg kam aus der Optimierung des Database Storage: SELECT zeigte sofort eine Datenbank, deren Backups 60.000 USD pro Jahr verursachten. Das Team konnte schnell entscheiden, die Tabelle von permanent auf transient umzustellen – mit enormen Einsparungen.
Mit den Insights von SELECT konnte Entain die Data-Ingestion-Infrastruktur optimieren. Das Team stellte für hochfrequente Merge-Operationen auf Gen2-Warehouses um und betreibt 950 Kafka-Topics auf zwei Gen2-Extra-Small-Warehouses. Diese Optimierung senkte die Ingestion-Kosten von 300 Credits pro Tag auf 80 Credits pro Tag – rund 200.000 USD Einsparung pro Jahr. Das Team merged heute alle 20 Minuten über 900 Tabellen hinweg, ohne Queuing-Probleme.
SELECT hat verändert, wie Entain Snowflake-Kosten steuert – und ist zur Single Source of Truth für alle Aktivitäten rund um Cost Monitoring und Optimierung geworden. Das Team nutzt heute tägliche Slack-Digests, um lang laufende Queries, am stärksten gewachsene Workloads und neue Workflows im Blick zu behalten. Blake führt wöchentliche Reviews mit jeder Abteilung durch, um Kostenveränderungen zu besprechen und auf Basis der SELECT-Insights 3–4 Jira-Tickets für Optimierungen anzulegen. Dieses systematische Vorgehen stellt sicher, dass keine Optimierungschance verloren geht – bei voller Transparenz über den ROI der Maßnahmen.
SELECT hat in den Entwicklungsteams von Entain einen Kulturwandel hin zu proaktiver Kostenoptimierung ausgelöst. Das Team teilte die Optimierungstipps aus SELECT in den Kommunikationskanälen, woraufhin Engineers aktiv über Query-Verbesserungen diskutierten und sie untereinander austauschten. Die Engineers begannen, Vorher-Nachher-Ergebnisse zu teilen, und die Manager lieferten sich einen sportlichen Wettstreit um die Job-Kosten von Woche zu Woche. Dieser Gamification-Ansatz machte Kostenoptimierung spannend statt lästig. Auch die Entscheidungslogik bei Optimierungsinvestitionen hat sich verändert: Früher wurde Kostenoptimierung oft als zu aufwendig abgetan oder als unvermeidbare Geschäftskosten hingenommen. Heute zeigt SELECT klar, welches Einsparpotenzial besteht – noch bevor Entwicklungszeit investiert wird. So lassen sich Ressourcen souverän einsetzen, mit quantifizierbaren ROI-Erwartungen.
Erfahren Sie, wie SELECT Teams hilft, Warehouse-Waste zu reduzieren, Transparenz zu schaffen und Insights zu Datenkosten in die Tat umzusetzen.
This is the easiest thing we've ever done to save money - 20x ROI. Does this not exist for AWS?
Skyler Chi, SVP, GTM Productivity & Excellence at Exiger
SELECT feels like exactly what Paul and I would have built if we had locked ourselves in a room for 18 months to create our ideal monitoring solution.
Devin McGee, Data Engineering Lead at Home Chef
SELECT has made important cost data readily accessible. I will often pull it up during engineering design reviews so we can quickly evaluate cost impact and projections and factor that into our design decision.
Douglas Zickuhr, Senior Data Platform Engineer at Personio
Our costs had jumped up 3X as we scaled, so we're talking about 60% savings in Snowflake spend after adopting SELECT.
Edward Mancey, GTM Lead at Synthesia
SELECT dramatically lowers the cognitive load to understanding Snowflake costs. I'm able to sit there and easily understand what's driving the cost.
Blake Baggett, Head of Data Operations at Entain
You guys have the best UI experience that I've had of any software. It's like you just read my mind where, like, oh, I wish I could click there. Oh, wait, I can!
Diana Koshy, Sr. Director of Data Engineering at Kargo
SELECT works the way my brain works. I love clicking through the query patterns and different workloads. It's a very intuitive diagnostic flow.
Ian Fahey, Senior Analytics Engineer at Loop
One of the most helpful cost rituals we've setup from SELECT is the weekly spend digest sent to Slack. I can start high level and ensure things are in check.
Michael Revelo, Manager of data and analytics engineering at ClickUp